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Kartoffeldruck

Lösungsmöglichkeit: Übungsaufsatz zum Kartoffeldruck

Kartoffeln im Deutschunterricht

Unsere Klasse 6b des Gymnasiums beschäftigte sich vor den Osterferien mit dem Thema Vorgangsbeschreibung im Deutschunterricht. Damit wir einen zu beschreibenden Vorgang auch einmal wirklich ausprobieren können und um den Unterricht etwas anschaulicher zu gestalten, ließ sich unsere Lehrerin etwas einfallen. Schon die Hausaufgabe steigerte die Spannung: Wir sollten unter anderem eine Kartoffel mitbringen, seltsam. In der nächsten Deutschstunde lüftete sich dann das Geheimnis.

Das Thema unseres Übungsaufsatzes lautete: „Osterkarten mit Kartoffeldruck basteln“ und das durften wir dann gleich ausprobieren. Wir bekamen den Arbeitsauftrag während des Bastelns alle Materialien und alle nötigen Schritte in Stichpunkten festzuhalten. So machte das Erstellen der Osterkarte nicht nur Spaß, wir hatten ganz nebenbei auch schon unseren Schreibplan erstellt, den wir für den Übungsaufsatz benötigten und viele kreative Ergebnisse. Damit ihr nun auch selbst die Möglichkeit habt, solche tollen Osterkarten zu basteln, folgt natürlich noch eine Vorgangsbeschreibung, die die besten Übungsaufsätze vereint.

 

Für eine kreative Osterkarte benötigt man eine große Kartoffel, die möglichst eiförmig ist und ein farbiges DinA4-Blatt. Dieses sollte möglichst eine helle Farbe haben, damit man später den Abdruck auch gut erkennen kann. Des Weiteren werden ein scharfes Messer benötigt sowie Wasserfarben und ein Pinsel. Zusätzlich braucht man eine Unterlage, ein Wasserglas zum Reinigen des Pinsels und einen Stift zum Beschriften der Karte. Wenn man diese Dinge bereitgelegt hat, dauert es circa noch 25 Minuten und man hat eine selbstgemachte Osterkarte.

 

Zunächst faltet man das bunte DinA4-Blatt in der Mitte, sodass eine DinA5-Karte entsteht. Möchte man lieber zwei DinA6-Karten, dann muss man das gefaltete Blatt an der Faltnaht durchschneiden und die beiden Hälften dann je einmal mittig falten. Danach halbiert man die Kartoffel mit dem Messer. Als Nächstes schneidet man ebenfalls mit dem Messer ein Muster in die Schnittfläche einer Hälfte der Kartoffel, sodass das Muster als Stempel benutzt werden kann. Hierfür bieten sich natürlich zu dieser Jahreszeit österliche Motive an: Ostereier mit Punkten, Zacken oder auch ein schematischer Osterhase.

 

Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, man sollte sich aber eher für ein einfaches Muster entscheiden. Nun wird die Wasserfarbe cremig angerührt, sie darf nicht zu flüssig sein, da das Muster später sonst nicht klar erkennbar ist und verläuft. Daraufhin wird mit dem Pinsel deckend Wasserfarbe auf das ausgeschnittene Muster aufgetragen. Wenn verschiedene Farben verwendet werden, sollte der Pinsel vorher im Wasserglas gereinigt werden, um ein Vermischen der Farben zu verhindern. Im Anschluss wird die Kartoffel mit der bemalten Seite auf das bereits zu einer Karte gefaltete Blatt Papier gedrückt. Man sollte darauf achten, gleichmäßigen Druck auszuüben, damit sich die Farbe gut verteilen kann. Nach einigen Sekunden wird der Kartoffelstempel angehoben und man sieht das entstandene Muster.

 

Wie man auf der Karte schließlich erkennt, haben die Stempelabdrücke die Form von Eiern. Mit diesen selbstgemachten Osterkarten kann man den Verwandten und Bekannten bestimmt eine Freude machen. Natürlich kann man die Karte auch noch weiter verzieren, beispielsweise mit dem Schriftzug „Frohe Ostern“. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die noch feuchte Farbe mit Glitter zu bestreuen oder per Hand weitere Motive hinzuzufügen.

 

Frohe Ostern und viel Spaß beim Nachbasteln wünscht euch die Klasse 6b.

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